»Herr Joly, beim Sommerfest der Akademie Schloss Solitude am Samstag soll es imaginäre Hubschrauberflüge geben. Können Sie als Akademiedirektor erklären, was man darunter verstehen darf?«. »Sie sind auf der Wiese vor dem Schloss, Sie schauen auf den Landeplatz, dann hören Sie, wie der Helikopter sich langsam nähert. Sie schließen die Augen, und dann wird es so ohrenbetäubend, dass Sie denken, der Helikopter ist da. Er bleibt eine Weile, fliegt wieder fort und wenn Sie die Augen wieder öffnen, ist der Helikopter verschwunden.« (Stuttgarter Zeitung, Nr. 142, Juni 2006)
In stündlichem Takt landete der imaginäre Helikopter während des Sommerfests vor der Akademie Schloss Solitude.
Der ca. 23 m große, mit Kreide markierte Landekreis befand sich direkt neben der Bushaltestelle Solitude, die mit einem gelb-schwarzen Windsack und einem Kuritke-Empfänger erweitert worden war.
Geschultes Sicherheitspersonal, mit Lärmschutz, Signalkleidung und Pingpongschlägern ausgerüstet, sorgte mit präzisen Signalen für die visuelle Unterstützung während der Lande- und Abflugphase.
Das Helikopter-Personal sowie die Fluggäste waren durch einen Ansteck-Button zu erkennen.
Die meisten der anwesenden Sommerfest-Gäste hörten den Helikopter zwar des öfteren, zum Zeitpunkt der Landung waren sie jedoch meist nicht vor Ort. Dennoch konnten sich fast alle ausgiebig und detailliert darüber unterhalten.