IAT

Institut für Allgemeine Theorie / Institute of General Theory 

Mittwoch, 18.02.26

Staatsgalerie, Bureau Baubotanik,
& most famous Insta Spot


Staatsgalerie

Mittwoch, Eintritt Frei

Martian Museum of Terrestrial Art,
2008, Barbican, London


Die Ausstellung inszenierte sich als anthropologische Feldstudie von Marsbewohnern, die auf der Erde gelandet sind und versuchen, »terrestrische Kunst« zu verstehen. Kunstwerke wurden nicht kunsthistorisch erklärt, sondern wie rätselhafte Artefakte einer fremden Spezies untersucht.

Gemälde wurden zu rätselhaften Farbexperimenten. Skulpturen zu Ritualobjekten einer Spezies, die offenbar sehr an rechteckigen Flächen interessiert war.


Statt »Genie« oder »Epoche« fragten die Marsianer:

Warum produzieren diese Wesen so viele Bilder von sich selbst?

Warum rahmen sie flache Oberflächen ein?

Ist das Religion, Datenspeicherung oder Balzverhalten?

Kurze Übung

  • Wähle ein oder mehrere Kunstwerke.

  • Betrachte diese Werke nicht als Kunst, sondern als Artefakte einer Spezies namens Mensch.

  • Beschreibe sie in maximal 2 bis 3 Sätzen als außerirdische Forschende.

  • Schreibe im Ton eines nüchternen Forschungsprotokolls.

  • Keine kunsthistorischen Begriffe.
  • Keine Künstlernamen.
  • Bitte kurze Skizze erstellen.


Nur Beobachtung, Hypothese, Analyse.

Radikal subjektiv bitte!

Bureau Baubotanik

14 Uhr, Eintritt frei

THEATRE OF THE LONG NOW


Das »Theatre of the Long Now« ist das Versprechen, auf einer Brachfläche in Stuttgart eine mindestens 100 Jahre andauernde Aufführung stattfinden zu lassen. Teil dieser Aufführung sind Wachstumsprozesse, Bauprozesse, soziale, politische und performative Prozesse.

Hannes Schwertfeger wird uns eine kleine Führung und einen Einblick in die Arbeit geben.

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Stadtbibliothek
ca. 16 Uhr, Eintritt frei

Ein leuchtender Bücherwürfel mitten in der Stadt. Die Stadtbibliothek Stuttgart steht da wie ein minimalistischer Wissensspeicher, außen klar und ruhig, innen ein fast sakral wirkender, weißer Raum, der sich Geschoss um Geschoss nach oben öffnet. Architektur als Denkmaschine.

Wer dann noch Kraft hat, kommt mit.


Sie ist nicht nur Bibliothek, sondern auch einer der berühmtesten Insta Spots Stuttgarts. Das zentrale Atrium mit seinen symmetrischen Ebenen wirkt wie ein begehbares Koordinatensystem aus Licht und Papier.


Besonders ist die Graphothek: Hier kann man Kunstwerke ausleihen und sie zu Hause erleben. Ein Original an der eigenen Wand, statt nur im Museum. Kunst wird temporärer Mitbewohner.


Für eine Pause wartet die LesBar mit gutem Kaffee und Blick in die Regale. Und wer noch höher hinaus will, findet auf der Dachterrasse eine überraschend ruhige Perspektive auf Stuttgart, Stadtlandschaft als Panorama zwischen Himmel und Beton.



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